Urkunde 1237 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 1237 (12. Juni 802 — Reg. 2763) Schenkung des Adalhelm in Gösselsheim unter Kaiser (richtig: König) Karl und Abt Ridibod In Gottes Namen und zu unserem Seelenheile machen wir, Adalhelm und Hilda, meine Gattin, eine Vergabung an den heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib im Kloster Lauressam (Lorsch) in pago renensi (im Oberrheingau) ruht. Sie sei auch jener heiligmäßigen Versammlung von Mönchen dargebracht, welche dort unter dem ehrwürdigen Abt Richbodo ihren Dienst verrichtet. Es ist unser Wille, daß unsere Gabe für ewige Zeiten gereicht sei, und wir bestätigen, daß sie durchaus freiwillig geboten wurde. Wir schenken in pago 'worlaa.t(iensi == im Worms gau), in der Gemarkung Gozolvesheim (Wüstung Gösselsheim bei Eckelsheim nw. Alzey) eine Hofreite und drei Joch Ackerland. In Gottes Namen sollen diese Güter ewiges Eigentum bleiben. Von heute an und künftig sollen sie jederzeit die Erträge jener Stätte mehren. Vertragsfertigung. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster) am 12. Juni im 34. Regierungsjahr (802) des Königs Karl.


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