Urkunde 1236 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 1236 (um 800 — Reg. 2826) Schenkung des Suiffer in Gundersheim unter Karl dem Großen und Abt Ridibod Ich, Suiffer (Swiffer), wende im Namen Gottes dem heiligen Märtyrer Gottes Naza-rius, dessen Leib im Kloster Lauressam (Lorsch) in pago renensi (im Oberrheingau) ruht, eine Gabe zu. Sie sei auch jener heiligen Mönchsschar gereicht, welche dortselbst unter dem ehrwürdigen Abt Ridibod (784—804) Gott dient. Es ist mein Wunsch, daß diese Stiftung von ewiger Dauer sei, und ich erwähne ausdrücklich, daß sie aus völlig freiem Willen erfolgt. Ich schenke in pago worma.t(iensi r= im Wormsgau), und zwar in der Ortschaft Baldolfisfelde (abgegangene Ortschaft s. Alzey) jenen Teil des Gemeindewaldes, welcher durch Erbrecht an mich gekommen ist, ferner in Omnisheim (Enzheim w. Worms), in Guntrammesheim (Gundersheim nw. W"orms) und in Mettenheim (n. Worms und s. Oppenheim/R.) alles) was ich in jenen Ortschaften an Äckern, Weinbergen, Wiesen, Feldern, Weiden und Wäldern besitze. Alles gebe ich in das gesetzliche Recht und unter die Herrschaft des Hl. Nazarius. Geschlossen und gefertigt. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster). Tag und Zeit wie oben.


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