Urkunde 1229 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 1229 (6. März 767 — Reg. 116) Schenkung der Rothlind in demselben Weiler unter König Pipin und Abt Gundeland In Christi Namen, am 6. März im 15. RegierungsJahr (767) des Königs Pippin. Ich, Rotlind, mache eine fromme Stiftung zugunsten des heiligen Märtyrers Nazarius, dessen Leib in dem in pago renensi (im Oberrheingau) errichteten Kloster Lauressam (Lorsch) ruht, dem der ehrwürdige Gundeland als Abt vorsteht. Ich schenke in pago •wotma.t(iensi = im Wormsgau), in der Gemarkung Asemundesheim (Aspisheim so. Bingen/R.) alles, was ich bisher dort an Ländereien und Weinbergen besessen habe. Alles schenke, übergebe und übertrage ich als ewiges Eigentum in das Besitz- und Herrenrecht des Hl. Nazarius. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster). Tag und Zeit wie oben. 164


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