URKUNDE 1228 (4. Mai 768 — Reg. 281) Schenkung von Wiepert und seiner Ehefrau Theudrad unter König Pipin und Abt Gundeland In Christi Namen, am 4. Mai im 16. RegierungsJahr (768) des Königs Pippin, entbieten wir, Wiepert und Theudrad, meine Gattin, dem heiligen Märtyrer Nazarius eine milde Gabe. Sein Leib ruht in dem in pago renensi (im Oberrheingau) gelegenen Kloster Laures-sam (Lorsch). Unsere Zuwendung soll daher auch Jenen Knecliten Gottes zugute kommen, welche ebendort unter dem ehrwürdigen Gundeland dienen. Es ist unser Wunsch, daß diese Stiftung von ewiger Dauer sei, und wir betonen ausdrücklich, daß sie aus vollkommen freiem Willen erfolgt. Wir schenken in pago worma.t(iensi =: im Wormsgau), und zwar in der Gemarkung Asemundesheim (Aspisheim so. Bingen/R.) zwei Weinberge als immerwährendes Eigentum. Von diesem Tag an und in Zukunft sollen sie Jener Stätte, bekräftigt durch Handschlag und Brief, als Verbesserung ihres Lebensunterhaltes dienen. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster). Tag und Zeit wie oben.
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