Urkunde 1226 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 1226 (1. Juni 773 > — Reg. 1922) Schenkung der Gundrad in Aspisheim unter König Karl und Abt Gundeland In Christi Namen, am l. Juni im 15. Regierungsjahr (873; vielleicht richtig: f. R]. = 773) des Königs Karl, spende ich, Gundrad, eine alte Frau, zu meinem Seelenheil ein Almosen. Ich bestimme, daß meine Spende für alle Ewigkeit gültig bleiben soll und bekräftige den gänzlich freien Willen, mit dem ich sie gegeben habe. Ich wende sie dem St.-Nazarius-Kloster zu, welches Laurissa (Lorsch) genannt wird, das unter der Leitung des ehrwürdigen Abtes Gundeland (765—778) steht. Ich schenke, übergebe und übertrage 16 Joch Ackerland, gelegen in pago wormat^en^ = im Wormsgau), in der Gemarkung Asemundesheim (Aspisheim so. Bingen/R.), in das Eigentums- und Herrenrecht des Hl. Nazarius, damit er sie auf ewig besitze. Der Vertragsabschluß ist damit in Kraft getreten. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster). Tag und Zeit wie oben.


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