URKUNDE 1225 (1. September 771 — Reg. 669) Schenkung von lsinleic. Helmbert und Helmbald unter Kaiser (richtig: König) Karl und Abt Gundelaiid In Christi Namen, am l. September im 3. Regierungsjahr (771) des Königs Karl, machen wir, lsinlech und meine Söhne Helmbert und Helmbald, eine Vergabung an den heiligen Märtyrer Nazarius. Der Leib des Heiligen ruht in dem in pago renensi (im Oberrheingau) bestehenden Lorscher Kloster. Daher dient unsere Gabe auch jener geweihten Ordensgesellschaft der Mönche, welche ebendort unter dem ehrwürdigen Abt Gundeland ihren Dienst versehen. Wir wünschen unserer Spende ewigen Bestand und erklären, daß sie auf einem vollkommen freien Willensentscheid unsererseits beruht. Wir schenken in pago 'worma.t(iensi = im Wormsgau), und zwar in der Gemarkung Agmarsheim Ludwigshafen-Oggersheim?) einen Weinberg. Wir schenken, übergeben und übertragen ihn in das gesetzliche Recht und unter die Herrschaft des Hl. Nazarius. In Gottes Namen möge er ihn auf ewig besitzen. Von diesem Tag an sollt ihr die Vollmacht haben, ihn zu behalten, zu verschenken, zu vertauschen oder sonstwie nach euerem Gutdünken damit zu verfahren. In allen Belangen sollt ihr die freie und nachhaltigste Verfügungsgewalt haben. Gegenwärtige Schenkung soll, gestützt auf diese vertragliche Übereinkunft, Jederzeit unangetastet und beständig verbleiben. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster). Tag und Zeit wie oben.
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