URKUNDE 1224 (27. September in der Zeit zwischen 765 und 768 — Reg. 347) Schenkung des Gerhard im nämlichen Weiler unter König Pipin und Abt Gundeland In Christi Namen, am 27. September unter der Regierung des Königs Pippin (gest. 24. Sept. 768), wende ich, Gerhart, zum Seelenheile des Gerold dem heiligen Märtyrer Nazarius eine Gabe zu. Der Leib des Heiligen ruht in dem in pago renensi (im Oberrheinscch) gelegenen Kloster Lauressam (Lorsch). Meine Spende ist daher auch jener nach Heiligkeit strebenden Mönchsgemeinde geweiht, welche ebendort unter dem ehrwürdigen Abt Gundeland (seit 765) dient. Nach meinem Willen soll die Schenkung für alle Zeiten in Kraft bleiben, und ich versichere, daß sie vollkommen freiwillig gereicht wurde. Ich schenke in pago wormat(7en« ^= im Wormsgau), und zwar in der Gemarkung Agmarsheim (Ludwigshafen-Oggersheim?) einen Weinberg als ewiges Eigentum. Von heute an sollt ihr das Recht haben, denselben zu behalten, zu verschenken, zu vertauschen oder sonstwie damit zu machen, was ihr wollt. In allen Belangen sollt ihr freie und unumschränkteste Verfügungsgewalt haben. Vertraglich abgeschlossen. Geschehen in mona-sterio laurissamensi (im Lorscher Kloster). Tag und Zeit wie oben.
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