Urkunde 1223 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 1223 (1. September 775? — Reg. 1923) Schenkung der Engildrud in der Oggersheimer Gemarkung unter König Karl und Abt Gundeland In Christi Namen, am l. September im 15. Regierungsjalir (783; 7. RJ. •= 775?) des Königs Karl. Ich, Engiltruth, mache zu meinem Seelenheil eine Schenkung an den heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib in dem in pago renensi (im Oberrheingau) errichteten Kloster Lauressam (Lorsch) ruht, beziehungsweise an Jene in Heiligkeit lebende Mönchsversammlung, welche dortselbst unter dem ehrwürdigen Abt Gundeland (765—778) dient. Es ist mein Wille, daß meine Gabe für ewige Zeiten dargereicht sei, und ich bestätige, daß sie durchaus freiwillig dargeboten wurde. Ich schenke als ewiges Eigentum zwei Weingärten, gelegen in pago •wotma.t(iensi == im Wormsgau), in der Gemarkung Agmarsheim (Ludwigshafen-Oggersheimf). Schon heute und dann für alle künftige Zeit mögen sie jener Stätte zu wirtschaftlichen Erfolgen verhelfen. Urkund dessen untenstehende Fertigung. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster). Tag und Zeit wie oben.


Kommentare und Probleme an: hstoyan@informatik.uni-erlangen.de