Urkunde 1220 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 1220 (23. Januar 777 — Reg. 1328) Schenkung der Bertrad in der Wörstädter Gemarkung unter Karl dem Großen und Abt Gundeland Ich, Berchtrat, errichte im Namen Gottes am 23. Januar im 9. Regierungsjahr (777) des Königs Karl eine wohltätige Stiftung. Sie sei übereignet an den heiligen Märtyrer Naza-rius, dessen Leib in dem in pago renensi (im Oberrheir/gau) bestehenden Kloster Lauressam (Lorsch) ruht, und damit auch an jene Knechte Gottes, welche ebendort unter dem ehrwürdigen Abt Gundeland ihren dienstlichen Obliegenheiten nachkommen. Ich bestimme, daß meine Spende für alle Ewigkeit gültig bleiben soll und bekräftige den gänzlich freien Willen, mit dem ich sie gegeben habe. Ich schenke in pago wormM(iensi == im Wormsgau), in Wesistater marca (in der Gemarkung WBrrstadt n. Alzey) zehn Morgen Land. Unter dem heutigen Tage schenke, übergebe und übertrage ich diese im Namen Gottes als immerwährendes Besitztum. Von diesem Tag an und später mögen sie die Erträge jener Stätte vermehren. Geschlossen und gefertigt. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster). Tag und Zelt wie oben.


Kommentare und Probleme an: hstoyan@informatik.uni-erlangen.de