URKUNDE 1213 (28. September 789 — Reg. 2134) Schenkung des Wanindi im nämlichen Weiler In Christi Namen, am 28. September im 21. Regierungsjahr (789) des Königs Karl, spende ich, Waninc, dem heiligen Märtyrer Nazarius ein Almosen. Sein Leib ruht in dem 158 in pago renensi (im Oberrheingau) errichteten Lorscher Kloster. Meine Spende ist damit auch entrichtet an Jene geheiligte Mönchsgemeinde, welche ebendort unter dem ehrwürdigen Abt Richbodo ihren Dienst verrichtet. Ich bestimme, daß meine Vergabung für alle Ewigkeit gültig bleiben soll und betone meinen gänzlich freien Willen, aus dem heraus sie gegeben wurde. Ich schenke in pago v/orma.t(iensi ==: im Wormsgau), in der Gemarkung Munnesheim (Monsheimw.Worms) ein Tagewerk Pflugland. Unter dem gegenwärtigen Tage schenke, übergebe und übertrage ich dasselbe im Namen Gottes als ewiges Eigentum in der Absicht, daß es schon heute und in späteren Zeiten jener Stätte jederzeit einen gesteigerten Lebensunterhalt gewähren soll. Die Abmachung wird durch Handschlag und Brief bekräftigt. Geschehen in monasterio laurissamensi (im. Lorscher Kloster). Tag und Zeit wie oben.
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