Urkunde 1208 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 1208 (um 800 — Reg. 2825) Schenkung des Gozhelm in der Monsheimer Gemarkung unter König Karl Ich, Gozhelm, übereigne im Namen Gottes ein Geschenk an den heiligen Märtyrer Na-zarius, dessen Leib im Lorscher Kloster in pago renensi {im Oberrheingau) ruht. Meine Zuwendung sei auch ausgerichtet an jene Knechte Goi:tes, welche ebendort unter dem ehrwürdigen Abt Richbodo (784—804) ihrem Dienst nachkommen. Ich wünsche, daß meine Gabe immerdar in Kraft bleibe und erkläre, daß sie durchaus freiwillig gereicht wurde. Ich schenke in pago woTma.t(iensi == im Wormsgau), in der Gemarkung Munnesheim (Monsheim v). Worms), und zwar in der sogenannten Masanza (nicht mehr feststellbare Monsheimer Flur) einen Weingarten. Ich schenke, übergebe und übertrage ihn als ewiges Eigengut. Vertraglich abgeschlossen. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster). Tag und Zeit wie oben. Handzeichen des Gozhelm, welcher diese Schenkung gemacht und veranlaßt hat, daß sie beurkundet werde.


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