URKUNDE 1201 (26. April 782 — Reg. 1751) Schenkung des Priesters Isner in demselben Weiler unter König Karl und Abt Helmerkfa Ich, der Priester Isner, wende im Namen Gottes dem heiligen Märtyrer Nazarius eine Gabe zu. Der Leib des Heiligen ruht in dem in pago renensi (im Oberrheingau) errichteten Lorscher Kloster, und meine Schenkung gilt daher auch jener heiligmäßigen Mönchsgemeinschaft, welche ebendort unter dem verehrungswürdigen Abt Helmerich dient. Nach meinem Willen soll meine Zuwendung für alle Ewigkeit in Kraft bleiben, und ich versichere, daß sie aus einer vollkommen freien Willensentscheidung meinerseits hervorgegangen ist. Ich schenke in pago wormM(iensi = im Wormsgau) und zwar in der Gemarkung Quirnheim (nw. Grünstadt) vier Joch Ackerland. Mit Rechtswirkung vom gegenwärtigen Tag schenke, übergebe und übertrage ich sie im Namen Gottes auf ewig zu eigen. Von heute an und für die künftige Zeit mögen sie jener Stätte und ihren Verwaltern jederzeit zur Aufbesserung ihres Lebensunterhaltes dienen. Geschlossen und gefertigt. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster) am 26. April im 14. Regierungsjahr (782) des Königs Karl.
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