URKUNDE 1199 (19. Mai 777 — Reg. 1336) Sdienkung des Bernhard unter König Karl und Abt Gundeland In Christi Namen, am 19. Mai im 9. Regierungsjahr (777,) des Königs Karl übereigne ich, Bernhart, ein Geschenk an den heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib in dem in pago renensi (im Oberrheingau) errichteten Lorscher Kloster ruht, und damit auch an jene Gottesknechte, welche ebendort unter dem ehrwürdigen. Abt Gundeland ihren Dienst verrichten. Nach meinem Willen soll die Vergabung für alle Ewigkeit gelten, und ich bekräftige, daß sie vollkommen freiwillig erfolgt. Ich schenke in pago wormat(^ew« = im Wormsgau) zwölf Morgen Land und eine Hofreite, welche Güter zwischen den Gemarkungen Rodenbach (w. Grünstadt/W.) und Quirnheim (nw. Grünstadt) gelegen sind. Unter dem heutigen Tage schenke, übergebe und übertrage ich diese Liegenschaften. Von diesem Tag an und künftig mögen sie jener 153 Stätte und ihren Geschäftsführern jederzeit erhöhten Nutzen bringen. Das Abkommen ist damit rechtswirksam geworden. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster). Tag und Zeit wie oben.
Kommentare und Probleme an: hstoyan@informatik.uni-erlangen.de