URKUNDE 1198 (1. Juni 769 — Reg. 396) Schenkung von Reginher und Th(e)ota im nämlichen Weiler unter König Karl und Abt Gundeland In Christi Namen, am l. Juni im l. Regierungsjahr (769) des Königs Karl errichten wir, Reginher und Th^ota, meine Ehefrau, zu unserem Seelenheil eine wohltätige Stiftung. Sie sei geweiht dem heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib in dem in pago renensi (im Oberrheingau) gelegenen Lorscher Kloster ruht, und auch jenen Knechten Gottes, welche ebendort unter dem ehrwürdigen Abt Gunde'land dienen. Wir wünschen unserer Vergabung ewige Beständigkeit, und wir versichern, daß sie durchaus freiwillig vorgenommen wurde. Wir schenken in pago worma.t(iensi =: im WormsgaM), und zwar in der Gemarkung Agrisdesheim (Eiersheimer Hof ö. Erpolzheim nö. Bad Dürkheim) eine Hofreite, sechs Joch Ackerland und zwei Wiesen. Vom gegenwärtigen Tag an schenken, übergeben und übertragen wir diese Güter auf ewig zu eigen. Von diesem Tag an und künftig sollen sie jener Stätte oder ihren Sachwaltern jederzeit eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage bringen. Diese Schenkung soll jederzeit gefestigt un.d in dauerhaftem Bestand erhalten bleiben. Daraufhin erfolgte feierliches Handgelöbnis. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster). Tag und Zeit wie oben.
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