Urkunde 1189 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 1189 (13. März 782 — Reg. 1721) Schenkung des Alaher in demselben Weiler unter König Karl und Abt Helmericfa Ich, Alaher, mache im Namen Gottes ein Geschenk dem heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib in pago renensi (im Oberrheingau), in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster) ruht, beziehungsweise jener geweihten Mönchsversammlung, welche ebendort unter dem ehrwürdigen Abt Helmerich ihren Dienst verrichtet. Ich wünsche, daß meine Schenkung ewig erhalten bleibe, und ich versichere, daß sie aus vollkommen freiem Willen durchgeführt wurde. Ich übereigne in pago wormat^ewsi -= im Wormsgau), in der Gemarkung Heimradesheim (Heimersheim nw. Alzey/Selz) einen Weinberg. Ich schenke, übergebe und übertrage ihn unter dem heutigen Tag als immerwährendes Eigentum. Von diesem Tag an und für alle kommenden Zeiten möge er jener Stätte zu Nutz und Frommen gereichen. Geschehen im Lorscher Kloster am 13. März im 14. Regierungsjahr (782) des Königs Karl.


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