Urkunde 1178 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 1178 (18. August 790 — Reg. 2233) Schenkung des Gerolf in der Erpolzheimer Gemarkung unter König Karl und Abt Ridibod In Christi Namen, am 18. August im 22. Regierungsjahr (790) des Königs Karl, bringen wir, Gerolf und meine Frau Gailswind, eine Opfergabe dar. Sie ist bestimmt für den heiligen Märytrer Nazarius, dessen Leib im Lorscher Kloster, gelegen in pago renensi (im Oberrheingau) ruht, und ebenso für jene gottgefällige Ordensgemeinschaft der Mönche, welche unter dem ehrwürdigen Abt Richbodo ihrem Dienst obliegt. Wir wünschen, daß unsere Gabe von ewiger Dauer sei, und wir bestätigen, daß sie durchaus freiwillig gereicht wird. Wir schenken in pago 'wos'ma.t(iensi = im Wormsgau), in der Gemarkung Erpholfesheim (Erpolzheim nö. Bad Dürkheim/W.) eine Wiese. Unter dem gegenwärtigen Tage schenken, übergeben und übertragen wir sie im Namen Gottes als immerwährendes Eigengut. Von heute an möget ihr das Recht haben, dieselbe zu behalten, zu verschenken, 211 vertauschen oder sonstwie damit zu machen, was ihr wollt. In allen Angelegenheiten sollt ihr freie und uneingeschränkte Verfügungsberechtigung haben. Auf Grund nachfolgender Fertigung soll gegenwärtige Schenkung jederzeit gefestigt und unwandelbar bestehen bleiben. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster). Tag und Zeit wie oben.


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