Urkunde 1171 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 1171 (8. Juli 769 — Reg. 404) Schenkung des Bereger in der Gemarkung Ormsheim unter König Karl In Christi Namen, am 8. Juli im l. Jahr der Herrschaft des Kaisers (richtig: Königs) Karl, Ich, Bereger, mache eine Vergabung an den helligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, das in pago renensi (im Oberrheingau) liegt. Meine Gabe komme auch jenen Gottesknechten zugute, welche ebendort in Dienstbarkeit leben. Nach meinem Willen soll meine Schenkung für ewig bestehen bleiben, und ich bestätige, daß sie aus vollkommen freiem Willen erfolgt. Ich schenke in pago •woTma.t(iensi = im Wormsgau), und zwar in der Gemarkung Autmaresheim (Ormsheimer Hof w. Frankenthal s. Worms) den dritten Teil von dem ganzen Güterbesitz, den mir meine Schwester Huna übergeben hat, nämlich von all dem, was sie selbst in jenem Dorf besessen hat, seien es nun Acker, Hofreiten, Wiesen oder Wasserrechte. Ich schenke, übergebe und übertrage den dritten Teil von allem in das Eigentumsrecht und unter die Herrschaft des Hl. Nazarius, damit er es auf ewig besitze. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster). Tag und Zeit wie oben.


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