URKUNDE 1167 (15. Oktober 769 — Reg. 451) Schenkung des Rotbald unter König Karl und Abt Gundeland In Christi Namen, am 15. Oktober im 2. Regierungsjahr (769) des Königs Karl, bringe ich, Rotbald, dem heiligen Märtyrer Nazarius eine Opfergabe dar. Sein Leib ruht in dem in pago renensi (im Oberrheingau) bestehenden Lorscher Kloster. Meine Spende gilt auch jener heiligmäßigen Bruderschaft der Mönche, welche ebendort unter dem ehrwürdigen Abt Gundeland in Dienstbarkeit leben. Es ist mein Wille, daß meine Zuwendung für alle Zeiten erhalten bleibe, und ich bestätige, daß sie aus vollkommen freiem Willen erfolgt. Ich schenke als ewiges Besitztum meine Vermögenswerte in pago -woimMdensi -= im Wormsgau), in der Gemarkung Biscofesheim (Bischofsheim, vielleicht der heutige Munchbischheimer Hof bei Gunders-heim nw. Worms), nämlich zwei Hofreiten, zwei Weingärten und eine Leibeigene namens Mudaltrudh. Der Vertrag wird hiermit gefertigt. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster). Tag und Zeit wie oben.
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