URKUNDE 1166 (9. April 767 — Reg. 126) Schenkung des Waltman in der Monsheimer (Gemarkung unter König Pipin und Abt Gundeland In Christi Namen, am 9. April im 15. Regierungsjahr (767) des Königs Pippin. Ich, Waltman, übereigne ein Geschenk an den heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib im Lorscher Kloster in pago renensi (im Oberrheingau) ruht, beziehungsweise an jene heilige Ordensgesellschaft von Mönchen, denen der ehrwürdige Gundeland als Abt vorsteht. Ich bestimme, daß meine Spende für ewig hingegeben sei und bestätige, daß sie aus vollkommen freien Stücken gereicht wurde. Ich schenke auf ewig einen Weinberg in pago 'w'orma.t(iensi —; im Wormsgau), und zwar in der Gemarkung Munulfesheim (Mimnesheim oder Monsheim, abgegangene Ortschaft nw. Grünstadt). Von diesem Tag an sollt ihr das Recht haben, denselben zu behalten, zu verschenken, zu vertauschen oder sonstwie damit zu machen, was ihr wollt. In allen Belangen sollt ihr die freie und unumschränkteste Verfügungsgewalt haben. Der Besitzwechsel ist damit vollzogen. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster). Tag und Zeit wie oben.
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