URKUNDE 1165 (22. Oktober 768 — Reg. 361) Schenkung des Aigil in der Alsheimer Gemarkung unter König Pipin und Abt Gundeland In Christi Namen, am 22. Oktober im 16. Regierungsjahre des Königs Pippin (richtig: im l. Reg.-J. des Königs Karl, seit 24. September 768). Ich, Aigil, errichte eine wohltätige Stiftung für den heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib in dem in pago renensi (im Oberrheingau) gelegenen Lorscher Kloster ruht, beziehungsweise für jene Gottesknechte, welche ebendort unter dem ehrwürdigen Abt Gundeland ihren Dienst ausüben, leb schenke als immerwährendes Eigentum einen Weinberg in pago worma.t(iensi == im Wormsgau), in Alaisheimer marca (in der Gemarkung Alsheim .>-. Oppenheim/R.). Wenn aber jemand sich unterfangen sollte, diese Schenkungsurkunde zu verletzen) so bezahle er als Buße an jene heilige Stätte, unter Beteiligung des königlichen Schatzes eine Buße von vier Unzen Gold und zehn Unzen Silber, und was er an Einwendungen vorbringt, sei für eine Beur-teilung der Angelegenheit unwichtig. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster). Tag und Zeit wie oben. 139
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