URKUNDE 1163 (13. Juni 773 — Reg. 899) Schenkung des Theutrid unter König Karl und Abt Gundeland In Christi Namen, am 13. Juni im 5. Regierungsjahr (773) des Königs Karl, beabsichtige ich, Teutrid, zum Seelenheile meiner Mutter eine Schenkung an den heiligen Märtyrer Nazarius. Sein Leib ruht in dem in pago renensi (im Oberrheingau) gelegenen Lorscher Kloster. Meine Zuwendung sei auch jener gottgefälligen Mönchsgemeinde gewidmet, welche ebendort unter dem ehrwürdigen Abt Gundeland ihrem Dienst obliegt. Nach meinem Willen soll meine Schenkung von ewiger Dauer sein, und ich bestätige, daß sie vollkommen freiwillig erfolgt. Ich schenke in pago wormat^cwM == im Wormsgau), und zwar in Rossunger marca (in der Gemarkung Russinnen nw. Grünstadt) eine Hofreite und vier Joch Ackerland. Ich schenke, übergebe und übertrage sie als ewiges Eigengut in das Besitzrecht und unter die Herrschaft des Hl. Nazarius. Daraufhin erfolgt feierliches Handgelöbnis. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster). Tag und Zeit wie oben.
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