URKUNDE 1160 (13. August 780 — Reg. 1589) Schenkung von Hildolf und Erlebald in der Rüssinger Gemarkung unter König Karl und Abt Helmerich Wir, Hildolf und Erlebald, wollen im Namen Gottes ein Almosen spenden. Wir entrichten eine Gabe an den heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, dessen Leib im Lorscher Kloster ruht, und damit auch an Jene geheiligte Schar der Mönche, welche ebendort unter dem ehrwürdigen Abt Helmerich dient. Wir bestimmen, daß unsere Spende für ewige Zeiten hingegeben sei, und wir bestätigen, daß sie auf vollkommen freiem Willensantrieb beruht. Auf Grund nachfolgender Fertigung schenken wir als ewiges Eigengut eine Hube in pago worma.t(iensi == im Wormsgau), und zwar in Rossunger marca (in der Gemarkung Rüssingen nw. Grünstadt). Geschehen in mona-sterio laurissamensi (im Lorscher Kloster) am 13. August im 12. RegierungsJahr (780) des Königs Karl.
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