URKUNDE 1156 (8. Oktober 771 — Reg. 683) Schenkung des Achiold in der gleichen Gemarkung unter König Karl und Abt Gundeland In Christi Namen, am 8. Oktober im 3. Regierungsjahr (771) des Königs Karl. Ich, Achiolt, bringe dem heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster) ruht, eine Opfergabe dar. Dem Kloster steht der verehrungswürdige Gundeland als Abt vor. Meine Schenkung soll nach meinein Willen für ewige Zeiten gemacht sein, und ich bestätige, daß sie auf vollkommen freiem Willen beruht. Zur Obergabe gelangen in pago •woTma.t(iensi == im Wormsgau), in der Gemarkung Wihsa (Weisenheim am Sand v). Frankenthal) drei Joch Ackerland. Ich schenke, übergebe und übertrage diese in das Eigentums- und Herrenrecht des Hl. Nazarius. Von heute an und künftig mögen sie Jener Stätte vermehrte Erträge einbringen. Vertraglich abgeschlossen.
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