Urkunde 1152 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 1152 (9. Oktober 788 — Reg. 2077) Schenkung des Theodo in Flomersheim unter König Karl und Abt Richbod In Christi Namen, am 9. Oktober im 21. RegierungsJahr (788) des ruhmreichen Kaisers (richtig: Königs) Karl machen wir, Theodo und meine Gattin Othilt, im Namen Gottes eine Stiftung. Sie ist bestimmt für den heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib in dem in pago renensi (im Oberrheingau) gelegenen Lorscher Kloster ruht) und damit auch für Jene geheiligte Schar der Mönche, welche ebendcirt unter dem ehrwürdigen Abt Rich-bodo dienen. Wir schenken in pago wormat(^eH« r= im Wormsgau), und zwar in Blatmarisheim (Frankenthal-Flomersheim s. Worms) den vierten Teil einer Hofreite, zwölf Joch Ackerland, vier Ruten Wiesland und einen Leibeigenen namens Gerhart. Wir schenken, übergeben und übertragen dies alles vom gegenwärtigen Tag an als ewiges Eigentum. Die Schenkung ist damit in Rechtskraft erwachsen. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster). Tag und Zeit wie oben. Handzeichen von Teodo und seiner Ehefrau Othilt.


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