URKUNDE 1149 (22. Juli 855 — Reg. 3385) Tauschgeschäft des Heregis in Eisenberg unter König Ludwig In Christi Namen sei allen Gläubigen, den gegenwärtigen und den zukünftigen, wie folgt bekanntgegeben: Zwischen dem ehrwürdigen Samuel, dem Bischof und Abt des St. Nazarius-Klosters, und einem Freigeborenen namens Heregis wurde auf beiderseitigen Wunsch die Vereinbarung getroffen, einige Güter unter sich auszutauschen. Für den Tausch sollte die für beide Teile günstigere Lage der örtlichkeiten maßgebend sein. Nach gemeinsam gepflogener Beratung und erreichter Willensgleichheit haben sie dann den Tausch 133 durchgeführt. Es gab nämlich der vorgenannte Bischof dem schon erwähnten Edelfreien aus dem Güterbesitz des Hl. Nazarius in pago •worma.t(iensi =•: im Wormsgau) in Dorf und Gemarkung lsanburc (lsanburch; Eisenberg w. Gränstadt/W.) eine Hofreite und 24 Joch Ackerland, seinem (des Heregis) Grundbesitz benachbart. Dagegen gab der öfters genannte Heregis dem erwähnten Bischof im gleichen Gau, im Dorf Buxlare (Boßweiler Hof nw. Grünstadt) eine Hofreite, und zwischen der Gemarkung Buxlare und der Quirnheimero marca (Gemarkung Quirnheim nw. Grünstadt) 26 Joch Ackerland. Weil die beiden Vertragschließenden die Urkunde in doppelter Ausfertigung zu besitzen wünschten, und damit dieses Tauschgeschäft auch in künftigen Zeiten klar und unmißverständlich bewahrt bleibe, erfolgt hiermit die Vertragsfertigung. Geschehen im Kloster Laurisham. Tag und Zeit: 22. Juli im 15. Regierungsjahr (855) des Königs Ludwig. Namenszeichen von Bischof Samuel und Heregis, welche diese Tauschurkunde gegenseitig ausstellen und fertigen ließen.
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