URKUNDE 1144 (4. Juni 770 — Reg. 507) Schenkung des Bernhard in der Gau-Algesheimer Gemarkung unter Konig Karl und Abt Gundeland In Christi Namen, am 4. Juni im 2. Regierungsjahr des Kaisers (richtig: Königs) Karl. Ich, Bernhard, möchte zum Seelenheile meines Bruders Hartbert eine Schenkung vornehmen. Sie sei übertragen an den heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib in dem in pago renensi (im Oberrheingau) errichteten Kloster ruht. Sie sei auch geweiht jenen Knechten Gottes, denen der ehrwürdige Gundeland als Abt vorsteht. Nach meinem Willen soll diese Spende für alle Ewigkeit Gültigkeit behalten, und ich bekräftige deren vollkommen freiwillige Obergabe. Ich schenke in pago vfoima.t(iensi =: im Wormsgau), in der Gemarkung Alagastesheim (Gau-Algesheim/R, ö. Bingen) eine halbe Hofreite als immerwährendes Eigengut. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster). Tag und Zeit wie oben. Handzeichen des Bernhard.
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