Urkunde 1142 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 1142 (29. November 797 — Reg. 2603) Schenkung des Willebald unter König Karl und Abt Ridibod Ich, Willebald, will in Gottes Namen für das Heil meiner Seele Vorsorge treffen. Ich wende daher dem heiligen Märtyrer Nazarius eine milde Gabe zu. Der Leib des Heiligen ruht in dem in pago renensi (im Oberrheingau) gelegenen Lorscher Kloster, dem der ehrwürdige Richbodo als Abt vorsteht. Ich schenke, übergebe und übertrage mein Eigentum in pago wormat(^en« == im Wormsgau), in Aia.ga.stes\ie\m(Gau-AlgesheimlR. ö. Bingen), nämlich eine Hofreite und sechs Joch schaftsbauten und sieben Leibeigene. Alles schenke, übergebe und übertrage ich in un-Ackerland, auf Grund nachfolgender Fertigung in das Besitz- und Herrenrecht des Hl. Nazarius. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster) am 29. November im 30. Regierungsjahr (797) des Königs Karl. Handzeichen des Willebald.


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