URKUNDE 1141 (29. März 769 — Reg. 385) Schenkung des Luther in der Gau-Algesheimer Gemarkung unter König Karl und Abt Gundeland In Christi Namen, am 29. März im l. RegierungsJahr (76^) des Kaisers (richtig: Königs) Karl will ich, Luther, zum Heile meiner Seele ein gutes Werk verrichten. Es sei gewidmet dem heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib in dem in pago renensi (im Oberrheingau) errichteten Lorscher Kloster ruht. Die Schenkung sei auch jenen Knechten Gottes zugewendet, welche ebendort unter dem ehrwürdigen Abt Gundelaiid dienen. Ich will, daß meine Gabe für ewige Zeiten gelte, und ich bestätige, daß sie auf einer vollkommen freien Willensäußerung meinerseits beruht. Ich schenke in der Gemarkung Alagastisheim (Gau-Algesheim/R, ö. Bingen) vier Joch Ackerland als ewiges Eigentum. Der Vertragsabschluß ist damit in Kraft getreten. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster). Tag und Zeit wie oben. Handzeichen von Luther, welcher diese Schenkungsurkunde ausstellen und fertigen ließ.
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