Urkunde 1139 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 1139 (14. April 799 — Reg. 2660) Schenkung des Dibert in der Friesenheimer Gemarkung unter König Karl und Abt Richbod Ich, Dibert, spende im Namen Gottes ein Almosen für das Seelenheil meines Vaters Dithard. Ich reiche es dem heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib in dem in pago renensi (im Oberrheingau) gelegenen Lorscher Kloster ruht. Damit ist es auch jenen Gottesknechten gewährt, welche ebendort unter dem ehrwürdigen Richbodo, dem Bischof und Abt, ihren Dienst verrichten. Ich wünsche, daß meine Gabe für ewige Zeiten übertragen sei. Ich schenke in pago worma.t(iensi ==: im Wormsgau), und zwar in der Gemarkung Frisenheim (Ludwigshafen-Friesenheim) neun Joch Ackerland als ewiges Eigengut. Vertragsabschluß. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster) am 14. April im 31. Regierungsjahr (799) des ruhmreichen Kaisers (richtig: Königs) Karl. Handzeichen des Dibert.


Kommentare und Probleme an: hstoyan@informatik.uni-erlangen.de