URKUNDE 1134 (18. Mai in der Zeit zwischen 779 und 783 — Reg. 1888) Schenkung des Graholph unter König Karl und Abt Helmericfa Ich, Graholf, mache in Gottes Namen eine Schenkung an den heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib in dem in pago renensi (im Oberrheingau) am Flusse Wiscoz (Weschnitz) gelegenen Lorscher Kloster ruht, und damit auch an jene fromme Mönchsgemeinschaft, welcher der ehrwürdige Helmerich (778—784) als Abt vorsteht. Ich schenke in pago wor-ma.t(iensi = im Wormsgau), in der Dagolfesheimer marca (in der Gemarkung Dalsheim nw. Worms) zehn Joch Ackerland und einen Weinberg. Geschlossen und gefertigt. Geschehen in monasterio laurissamensi am 18. Mai im 18. Regierungsjahr (786?) des Königs Karl. Handzeichen des Graholf, welcher diese Schenkungsurkunde ausstellen und fertigen ließ.
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