URKUNDE 1130 (12. April 783 — Reg. 1826) Schenkung des Bernher im gleichen Weiler unter König Karl und Abt Helmerich In Christi Namen, am 12. April im 15. Regierungsjahr (783) des Königs Karl, verwenden wir, Bernher und Adalhart, uns im Namen Gottes für das Seelenheil des Gerolf. Wir übereignen ein Geschenk an den heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib in dem in pago renensi (im Oberrheingau) im Flusse Wiscoz (Weschnitz) gelegenen Lorscher Kloster ruht, und damit auch an jene Mönchsgemeinschaft, welcher der ehrwürdige Helmerich als Abt vorsteht. Wir schenken in pago worma.t(iensi = im Wormsgau), in der Gemarkung Dagolfesheim (Dalsheim nw. Worms), in Flaridesheim (Flörsheim; N.-, 0.-; so. Alzey/Selz nw. Worms), in Aresheim (Harxheim a. d. Pfrimm nw. Grünstadt/W.) und in Wackenheim (Wachenheim w. Worms) die Hälfte von allem, was wir an Feldern, Wiesen, Weiden, Wegen, Wohnhäusern, Wirtschaftsgebäuden und Weinbergen besitzen. Vom gegenwärtigen Tag an schenken wir diese Güter als ewiges Eigentum. Der Vertrag wird hiermit gefertigt. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster). Tag und Zeit wie oben. Handzeichen von Bernher und Adalhard, auf deren Bitte diese Schenkungsurkunde ausgestellt und gefertigt wurde.
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