Urkunde 1121 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 1121 (10. Juli 766 — Reg. 70) Schenkung des Berno in der Dalsheimer Gemarkung unter König Pipin und Abt Gundeland In Christi Namen, am 10. Tage des Monats Juli, im 14. Regierungsjahr (766) des Königs Pippin. Ich, Berno, will ein gutes Werk verrichten. Ich habe eine Gabe bestimmt für den heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib in dem in pago renensi (im Oberrheingau) 123 am Flusse Wiscoz (Weschnitz) gelegenen Kloster Laurissam (Lorsch) ruht. Sie sei übereignet jener heiligmäßigen Mönchsschar, welcher der ehrwürdige Gundeland als Abt vorsteht. Ich schenke einen Weinberg in pago wotma.t(iensi == im Wormsgau), und zwar in der Dagolfesheimer marca (in der Gemarkung Dalsheim nw. Worms). Ich übergebe ihn als immerwährendes Eigentum in das Besitz- und Herrenrecht des Hl. Nazarius. Vertraglich abgeschlossen. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorschcr Kloster). Tag und Zeit wie oben. Handzeichen des Berno, welcher nachgesucht hat, daß diese Schenkungsurkunde ausgestellt und gefertigt werde.


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