URKUNDE 1120 (4. April 773 — Reg. 863) Schenkung des Albuin im nämlichen Weiler unter König Karl und Abt Gundeland In Christi Namen, am 4. April im 5. Regierungsjahr (773) des Königs Karl übereigne ich, Albuin, ein Geschenk an den heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib in dem in pago renensi (im Oberrheingau) am Flusse Wiscoz (Weschnitz) gelegenen Kloster Laurissam (Lorsch) ruht. Es ist auch bestimmt für jene heilige Mänchsgemeinschaft, welcher der ehrwürdige Gundeland als Abt vorsteht. Ich schenke mein Eigentum in pago woimfatiensi —--im Wormsgau), und zwar in der Gemarkung Dagolfesheim (Dalsheim nw. Worms), nämlich drei Joch Ackerland. Ferner schenke ich zum Seelenheile meines Bruders Raginrich in Rossunger marca (in der Gemarkung Rässingen nw. Gränstadt/W.) als ewiges Eigengut ein halbes Joch Pflugland. Urkund dessen untenstehende Fertigung. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster). Tag und Zeit wie oben. Handzeichen des Albuin, der veranlaßt hat, daß diese Schenkungsurkunde ausgestellt und gefertigt werde.
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