URKUNDE 1119 (30. März 782 — Reg. 1744) Schenkung des Erphold im gleichen Weiler unter König Karl und Abt Helmerich Ich, Erpholt, wende im Namen Gottes dem heiligen Märtyrer Nazarius eine Gabe zu. Der Leib des Heiligen ruht in dem in pago renensi ('.m Oberrheingau) am Flusse Wiscoz (We schnitz) gelegenen Kloster Laurissam (Lorsch). Meine Vergabung gelte in gleicher Weise auch jener frommen Vereinigung von Mönchen, welcher der ehrwürdige Helmerich als Abt vorsteht. Ich schenke in pago wormat(^e«« == im Wormsgau), und zwar in Dagolfesheimer marca (in der Gemarkung Dalsheim nw. Worms/R.) drei Joch Ackerland und alles, was ich ebendort besitze. Ich schenke, übergebe und übertrage dies alles als immerwährendes Besitztum. Vertragsfertigung. Geschehen in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster) am 30. März im 14. Regierungsjahr (782) des Königs Karl. Handzeichen des Erpholt.
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