URKUNDE 1112 (29. März 782 — Reg. 1743) Schenkung des Rutfrid im nämlidhen Weiler unter König Karl und Abt Helmerich Ich, Rutfrit, beabsichtige im Namen Gottes eine Zuwendung an den heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster) ruht, das in pago renensi am Flusse Wiscoz (Weschnitz) liegt, und damit auch an jene nach Heiligkeit strebende mönchische Gemeinde, welcher der ehrwürdige Helmerich als Abt vorsteht. Ich schenke in pago •worma.t(iensi -=. im Wormsgau), und zwar in Buckenheimer mai'ca (in der Gemarkung Bockenheim; G.-, K.-; n. Griinstadt/W.) einen Weinberg. Der Besitzwechsel ist damit vollzogen. Geschehen im Lorscher Kloster am 29. März im 14. Regierungsjahr (782) des Königs Karl. Handzeichen des Rutfrid, welcher ersucht hat, daß diese Schenkungsurkunde ausgestellt und gefertigt werde.
Kommentare und Probleme an: hstoyan@informatik.uni-erlangen.de