URKUNDE 1106 (13. Juli 776 — Reg. 1289) Schenkung des Reginhold ebenda unter König Karl und Abt Gundeland Im Namen Gottes, am 13. Juli im 8. Regierungsjahr (776) des Königs Karl. Ich, Re-ginholt, mache eine Vergabung an den heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster) ruht, das in pago renensi (im Oberrhemgau) am Flusse Wiscoz (Weschnitz) liegt. Die Gabe sei auch Jener heiligmäßigen Mönchsgemeinschaft dargebracht, welche ebendort unter ihrem Abt, dem ehrwürdigen Guntland dient. Ich schenke in pago •woTma.t(iensi = im Wormsgau), und zwar in der Gemarkung Spizesheim (Spiesheim n. AlzeylSelz nw. Worms) zwanzig Morgen Land und einen Weinberg als ewiges Eigentum. Die Schenkung ist damit in Rechtskraft erwachsen. Geschehen im Lorscher Kloster. Tag und Zeit wie oben. Handzeichen des Reginold, welcher verlangt hat, daß diese Schenkungsurkunde ausgestellt und gefertigt werde.
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