Urkunde 1105 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 1105 (3. Februar 799 — Reg. 2654) Schenkung des Albert in der Spiesheimer (Gemarkung) unter König Karl und Abt Ridibodo Ich, Albert, will im Namen Gottes eine Stiftung errichten. Sie sei geweiht dem heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster) ruht, das in pago renensi (im Oberrheingau) am Flusse Wiscoz (Weschnitz) liegt; in gleicher Weise auch jener in Heiligkeit lebenden Mönchsschar, welche ebendort unter dem ehrwürdigen Herrn und Abt Ridibodo ihren Dienst verrichtet. Ich schenke einen mir gehörigen Weinberg in pago wormatiensi (im Wormsgau), und zwar in Spizesheimer marca (in der Gemarkung Spiesheim n. Alzey/Selz nw. Worms). Vertraglich geschlossen. Geschehen im Lorscher Kloster am 3. Februar im 31. Regierungsjahr (799) des Königs Karl. Handzeichen des Adelbert.


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