URKUNDE 1103 (8. Juni 778 — Reg. 1413) Schenkung des Ecgrihcfa in der Gemarkung Rüssingen unter König Karl und Abt Gundeland Ich, Ecgrich, beabsichtige im Namen Gottes eine Zuwendung an den heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib in monasterio laurissamensi (im Lorscher Kloster) ruht, das in pago renensi (im Oberrheingau) am Flusse Wiscoz (Weschnitz) liegt. Meine Gabe ist damit auch Jenen Knechten Gottes angeboten, welche ebendort unter dem ehrwürdigen Guntland dienen. Ich schenke mein Eigentum in pago wormat(^e»»' =: im Wormsgau), in der Gemarkung Rossunga (Rüssingen nw. Grunstadt/W.), nämlich sechs Morgen Land. Der Besitzwech-sel ist damit vollzogen. Geschehen im Lorscher Kloster am 8. Juni im 10. Regierungsjahr (778) des Königs Karl. Handzeichen des Eggrich, welcher nachgesucht hat, daß diese Schenkungsurkunde ausgestellt und gefertigt werde.
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