URKUNDE 1101 (18. April in der Zeit zwischen 801 und 804 — Reg. 2820) Schenkung des Gerolf in Dintesheim unter Kaiser Karl und Abt Ridibodo Ich, Gerolf, mache im Namen Gottes eine Vergabung an den heiligen Märtyrer Na-zarius, dessen Leib in monasterio laurissamensi (im Kloster Lorsch) ruht, das in pago renense (im Oberrheingau) am Flusse Wiscoz (Weschnitz) liegt. Sie gilt auch jenen Gottesknechten, welche ebendort unter dem ehrwürdigen Herrn und Abt Richbod (784—804) dienen. Ich schenke mein Eigengut in pago wormatiensi (im Wormsgau), in Dunzinessheim (Wüstung n. Bodenheim s. Mainz — oder Dintesheim so. AlzeylSelz nw. Worms), nämlich eine Hofreite mit einem Weinberg und zwölf Joch Ackerland. Von diesem Tag an und künftig sollen diese Güter jener Stätte erhöhten Nutzen einbringen. Diese Schenkung soll jederzeit fest und unverbrüchlich bestehen bleiben. Daraufhin erfolgte feierliches Handgelöbnis. Geschehen im Lorscher Kloster am 18. April unter der Regierung des ruhmreichen Kaisers (seit 25. Dez. 800) Karl. Handzeichen des Gerolf, der diese Schenkungsurkunde ausstellen und fertigen ließ.
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