URKUNDE 1096 (2. November 797 — Reg. 2602) Schenkung der Helm(suind) in Laubenheim unter Abt Richbod und König Karl Ich, Helmsuint, mache im Namen Gottes eine Vergabung an den heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib in pago renense (im Oberrheingau), im Kloster Lauressam ruht, in dem der ehrwürdige Herr Richbodo als Abt waltet. Ich wünsche meiner Gabe ewige Beständigkeit und versichere, daß sie vollkommen freiwillig erfolgt. Ich schenke mein Besitztum in pago wormat(iew« -= im Wormsgau), in der Gemarkung Nubenheim (Laubenheim/R, so. Mainz), nämlich eine Hofreite mit Haus und Lände-reien und überhaupt alles das ganz und unvermindert, was ich bisher dort besessen habe. Vom gegenwärtigen Tag an schenke, übergebe und übertrage ich diese Güter als ewiges Besitztum. Der Vertragsabschluß ist damit in Kraft getreten. Geschehen im Kloster Lorsch am 2. November im 30. Regierungsjahr (797) des Königs Karl. Handzeichen der Helmsuint, welche veranlaßt hat, daß diese Schenkungsurkunde ausgestellt werde. Reginbert hat sie geschrieben.
Kommentare und Probleme an: hstoyan@informatik.uni-erlangen.de