Urkunde 1088 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 1088 (15. Februar 767 — Reg. 109) Schenkung von (Odilmot und) Ucbert in der Sülzener Gemarkung unter König Pippin Wir, Odilmot und Ucbert, mein Sohn, machen in Gottes Namen eine Vergabung an den heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib in dem in pago rhenense (im Oberrheingau) gelegenen Kloster Lauressam (Lorsch) ruht. Wir schenken unser Besitztum in pago worma-tiense, in der Gemarkung Sulzheim (Sülzen, Hohen-, 0.-, w. und sw. Worms), nämlich eine Hofreite im Dorf selbst und zehn Joch Ackerland in Jener Gemarkung. Dies ist die Schenkung von Odilmot. In ähnlicher Weise schenkt Ucbert in der gleichen Gemarkung zehn Joch Ackerland und einen Weinberg. Unter dein heutigen Tage schenken, übergeben und übertragen wir diese Güter als ewiges Eigentum. Das Abkommen ist damit rechtswirksam geworden. Geschehen im Kloster Lorsch am 15. Tage des Februar im 15. Regierungsjahr (767) des Königs Pipin. Winter war der Schreiber.


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