Urkunde 1075 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 1075 (11. April 768 [?] — Reg. 269) Schenkung des Fridehelm im gleichen Weiler unter König Ludwig und Abt Adalung In Christi Namen, am II. April im 12. (f) Regierungsjahr (76718?) des Königs Pipin, mache ich, Fridehelm, eine Stiftung. Ich wende sie, mit dem Wunsche ewiger Dauerhaftigkeit, dem heiligen Märtyrer Nazarius zu, dessen Leib in dem in pago rhenense (im Ober-rheingau) gelegenen Kloster Lauressam (Lorsch) ruht, dem der ehrwürdige Herr Gunde-land als Abt vorsteht. Ich schenke, übergebe und übertrage einen Weinberg in pago wormatiense (im Wormsgau), in der Gemarkung Carlobach (Karlbach, G.-, K.-, so. und s. Grünstadt/W.) aus meinem in das Eigentumsund Herrenrecht des Hl. Nazarius. Möge er ewiges Eigentum bleiben. Die Schenkung ist damit in Rechtskraft erwachsen. Geschehen im Kloster Lorsch. Tag und Zeit wie oben. Handzeichen des Fridehelm, welcher ersucht hat, daß diese Schenkungsurkunde ausgestellt werde.


Kommentare und Probleme an: hstoyan@informatik.uni-erlangen.de