Urkunde 1074 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 1074 (2. Februar 828 — Reg. 3227) Schenkung des Berber im gleichen Dorf unter Kaiser Ludwig und Abt Adalung Im Namen Gottes mache ich) Berber, eine Vergabung. Ich entbiete sie dem heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib im Kloster Lauressam (Lorsch) ruht, dem der ehrwürdige Adalung als Abt vorsteht. Es ist mein Wille, daß meine Gabe auf immer hingegeben sei. Ich schenke in pago wormatiense (im Wormsgau), und zwar in der Gemarkung Carlobach (Karlbach, G.-, K.-, so. und s. Grünstadt/W.) eine Hofreite und 15 Morgen Land. Mit Rechtswirkung vom gegenwärtigen Tag schenke, übergebe und übertrage ich dies alles als ewiges Eigentum. Der Vertrag wird hiermit gefertigt. Geschehen im Kloster Lorsch am 2. Februar im 15. Regierungsjahr (828) des Kaisers Ludowig. Handzeichen des Bernhard, welcher gebeten hat, daß diese Schenkungsurkunde ausgestellt werde. Al^win hat sie geschrieben.


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