URKUNDE 1070 (8. Mai 835 — Reg. 3277) Tauschgeschäft des Rambert unter König Ludwig und Abt Adalung Aus Liebe zu ungestörtem Frieden ist in gegenseitigem Einvernehmen zwischen dem ehrwürdigen Herrn und Abt Adalung und einem Edelmann namens Rambert die Vereinbarung getroffen worden, daß sie einige Güter tauschen wollten, was sie dann auch tatsächlich getan haben. Es gab also der genannte Abt Adalung dem erwähnten Herrn eine Hofreite in pago •wotma.t(iensi == im Wormsgau), in Mergistat (Mörstadt nw. Worms) und überdies in der gleichen Gemarkung drei Morgen Land. Als Gegenwert gab Rambrat dem Abt Adalung im gleichen Gau, und zwar in Gunteim (Gundheim nw. Worms) einen Weinberg. Der Tausch erfolgte in dem Sinne, daß jeder von beiden den Güterteil, welchen er erhalten hatte, innehaben, besitzen und seinen Rechtsnachfolgern als Besitztum hinterlassen soll. Dieses Tauschgeschäft soll fest und beständig verbleiben. Damit ist der Vertrag abgeschlossen. Geschehen im Dorf Gundheim im 22. Jahre (835) des Königs Ludwig am 8. Mai. Namenszeichen von Abt Adalung und Rambert, welche angeordnet haben, daß dieser Tauschvertrag ausgestellt werde. Ich, Altwin, habe ihn geschrieben.
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