URKUNDE 1068 (8. Mai 791 — Reg. 2318) Schenkung von Hildiloug, Sigiholf und Gisilrad unter König Karl und Abt Richbod In Christi Namen, am 8. Mai im 23. Regierungsjahr (791) unseres Herrn, des Königs Karl. Wir, Hildiloug, Sigiholf und dessen (meine) Ehefrau Gisilrat) machen eine Vergabung an den heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib in dem in pago rhenense (im Ober-rheingau) gelegenen Kloster Lauressam (Lorsch) ruht, dem der ehrwürdige Richbodo als Abt vorsteht. Nach meinem Willen soll unsere Gabe von ewiger Dauer sein. Wir schenken in pago wotma.t(iensi = im Wormsgau), und zwar in der Gemarkung Gv.ntli(eim = Gundheim nw. Worms) eine Hofreite mit Haus und Hof und allem Bauwerk, einen Weinberg, Baumgärten und alles das, was wir in jener Gemarkung bisher innegehabt oder besessen haben. Ganz und unversehrt schenken, übergeben und übertragen wir dies alles vom gegenwärtigen Tag an auf Grund nachfolgender Fertigung als ewiges Eigentum. Geschehen im Kloster Lorsch. Tag und Zeit wie oben. Handzeichen von Hiltiloug, Sigilolf und Gisilrat, welche verlangt haben, daß diese Schenkungsurkunde ausgestellt werde. Ich, Rudolf habe sie geschrieben.
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