URKUNDE 1047 (4. Februar 782 — Reg. 1656) Tauschgeschäft des Heriwig unter Karl dem Großen und Abt Helmericfa Heriwig an den in Christo verehrungswürdigen Vater, den Abt Helmerich. Es hat uns gefallen und schien uns erwünscht, daß wir einige gleichwertige Güter unter uns austauschen sollten. Das haben wir denn auch getan. Es gab daher Heriwig dem Abt Helme-Weinberge aus dem Besitze des Hl. Nazarius in der Gemarkung Bermarsheim (Bermersheim nw. Worms/R.) in pago wormat^ew^ = im Wormsgau) Weinberge, gelegen in sieben verschiedenen Gewannen, so, wie sie den Abgesandten desselben (Abtes) gezeigt wurden. Dagegen gab der Abt Helmerich in zwei Gewannen gelegene Weinberge aus dem Besitze des Hl. Nazarius in der Gemarkung Bergeheim (Heidelberg-Bergheim), gelegen auf dem Berge, welcher Govinberg (siehe Urk. Nr. 1044) genannt wird. Künftig soll diese Vereinbarung, von beiden Seiten unverändert und unversehrt, bestehen bleiben. Geschehen in öffentlicher Versammlung im Dorf Bermersheim am 4. Februar im 14. Rgierungsjahr (782) des Königs Karl. Handzeichen des Heriwig, auf dessen Bitte d:.ese Urkunde ausgestellt wurde. Ich, Hornung, habe sie geschrieben.
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