Urkunde 1042 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 1042 (17. Juni 825 — Reg. 3198) Schenkung des Erembert unter König Ludwig und Abt Adalung Ich, der Priester Erembrecht, überreiche in Gottes Namen eine Gabe an den heiligen Märtyrer Nazarius, dessen Leib in monasterio laurissamensi (im Kloster Lorsch) ruht, dem der ehrwürdige Adalung als Abt vorsteht. Ich schenke mein Eigentum in pago wormat (iensi =: im Wormsgau), und zwar in Bermersheim (nw. WormsIR.) eine Drittelhofreite und einen Weinberg, ferner zwölf Morgen Land, gelegen zwischen Bermersheim, Guntheim (Gundheim nw. Worms) und Dagolfesheim (Dalsheim nw. WormsIR.), außerdem in Gundheim drei Parzellen Wiesland und alles das, was ich in jenen Dörfern oder Gemarkungen bisher besessen habe. Ausgenommen bleibt lediglich ein Weingarten in Bermersheim. Alles übrige in den oben erwähnten Ortschaften übergebe ich in Gottes Namen auf immer zu eigen, seien es nun Hofreiten, Äcker, Weinpflanzungen) Wohnhäuser oder Landwirtschaftsbauten. Damit ist der Vertrag abgeschlossen. Geschehen am 17. Juni im 12. Regierungsjahr (825) des Kaisers Ludwig. Namenszeichen des Priesters fLtmbfert), welcher diese Schenkungsurkunde ausstellen ließ. Altwin hat sie geschrieben.


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