URKUNDE 1006 (25. Juli 791 — Reg. 2339) Schenkung des Hucbert im gleichen Weiler unter König Karl und Abt Richbod In Christi Namen, am 25. Juli im 23. Regierungsjahr unseres Herrn, des Königs Karl, will ich, Hucbert, für mein und meiner Ehefrau Willirat Seelenheil etwas tun. Ich mache daher eine Vergabung an den heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, der in dem in pago renensi (im Oberrheingau) gelegenen Kloster Lauressam (Lorsch) ruht, und nicht weniger an jene fromme Mönchsgemeinschaft, welche ebendort unter dem ehrwürdigen Herrn und Abt Richbodo dient. Mit dem heutigen Tage schenke, übergebe und übertrage ich in pago worm(atiensi := im W^ormsgau), und zwar in der Gemarkung Durincheim (Dorn-Dürkheim sw. Oppenheim/R, oder Rheindürkheim n. Worms) mir gehörige 12 Joch Ackerland als ewiges Eigentum. Der Vertrag wird hiermit gefertigt. Geschehen im Kloster Lorsch. Tag und Zeit wie oben. Handzeichen des Hucbert, welcher die Ausstellung und Fertigung dieser Schenkungsurkunde erbeten hat. Ich, Reginbert, darum gebeten, habe sie daher geschrieben.
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