URKUNDE 1002 (10. Juli 789 — Reg. 2119) Schenkung von Nanther und Nithard im nämlichen Dorf unter König Karl und Abt Ridibodo In Christi Namen, am 10. Juli im 21. Regierungsjahr (7S9) unseres Herrn, des Königs Karl, machen wir, Nanther und Nithart, eine Vergabung an den heiligen Märtyrer Gottes Nazarius, dessen Leib in dem in pago renensi (im Oberrheingau) gelegenen Kloster Lauressam (Lorsch) ruht, dem der ehrwürdige Herr Richbodo als Abt vorsteht. Mit dem Wunsche, daß unsere Gabe von ewiger Dauer sei, schenken, übergeben und übertragen wir unter dem heutigen Tag in pago wormatiensi (im Wormsgau), und zwar in der Gemarkung Durincheim (Dorn-Därkheim sw. Oppenheim/R, oder Rheindärkheim n. Worms/R.) zwei Weinberg-Anteile, und in der Gemarkung Wintirisheim (W~intersheim sw. Oppenheim/R.) einen Weinberg-Anteil. Von diesem 80 Tag an und später mögen diese Güter jener heiliger. Stätte oder ihren Handlungsbevollmächtigten jederzeit erhöhten Nutzen einbringen. Geschehen im Kloster Lorsch. Tag und Zeit wie oben. Handzeichen von Nitard und Nantlier, welche die Ausstellung und Fertigung dieser Schenkungsurkunde angeordnet haben, [ch, lsinbert, habe sie geschrieben.
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