Urkunde 1000 aus dem Lorschen Kodex

URKUNDE 1000 (14. September in der Zeit zwischen 766 und 768 — Reg. 355) Eine weitere (Schenkung) in demselben Dorf unter König Karl (richtig: Pippin) und Abt Gundeland In Christi Namen und um des lieben Friedens willen hat es dem ehrwürdigen Herrn Angilram, Bischof von Metz, einerseits, und dem Abt Gundeland aus dem Lauressam (Lorsch) genannten Kloster des Hl. Nazarius andererseits gefallen, unter sich einen Tausch vorzunehmen. Es gab daher der Apostel-Nachfolger Bischof Angilram dem erwähnten Abt Gundeland aus dem St.-Martins-Vermögen des Klosters Buxbrunno (Buxbrunnen: unbekanntes Kloster der Diözese Metz, vielleicht in der Hmterpfalz gelegenf) Ackerland im doppelten Ausmaß, welches in pago wormatiensi (im Wormsgau), und zwar in der Gemarkung Oflensteiii (Offstein sw. Alzey nw. Worms/R.) gelegen ist. Als Gegenwert gab der vorgenannte Abt Gundeland aus dem Besitztum des Hl. Nazarius in pago wormatiensi (im Wormsgau), und zwar in der gleichen Ortschaft dem schon genannten Bischof ein Rebengelände und besonders die in demselben angelegte gepflegte Rebenpflanzung. Jeder Teil möge das, was er erhalten hat, behalten, zu Recht besitzen und seinen Nachfolgern als Eigentum hinterlassen. Geschehen am 14. September im 13. (14.?, 15.?) Regierungsjahr (766,767,768) unseres Herrn, des Königs Karl (richtig: Pippin). Wintherwar der Schreiber.


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